EMV – elektromagnetische Verträglichkeit

Ferritfreie Motoren ohne Magnetfeld, ohne Störpotenzial durch Elektronik oder Sensorik für Anwendungen in MRT-Geräten, Mienensuchgeräten oder TESLA-Anwendungen.

Der Begriff Elektromagnetische Verträglichkeit bezeichnet inwieweit ein technisches Gerät andere Geräte über elektrische oder elektromagnetische Felder beeinflusst. Die Europäische EMV-Richtlinie definiert den Begriff wie folgt:

„die Fähigkeit eines Apparates, einer Anlage oder eines Systems, in der elektromagnetischen Umwelt zufriedenstellend zu arbeiten, ohne dabei selbst elektromagnetische Störungen zu verursachen, die für alle in dieser Umwelt vorhandenen Apparate, Anlagen oder Systeme unannehmbar wären.“

Weist ein Gerät eine elektromagnetische Verträglichkeit auf, so hat es keine Auswirkungen auf andere Geräte oder Anwendungen. Auswirkungen könnten Beeinflussung des anderen Gerätes oder der anderen Anwendung hinsichtlich elektrischer, elektromagnetischer, magnetischer oder sensorischer Felder sein. Hier spricht man von Galvanischer Kopplung, wenn sich Ströme zweier Stormkreise an einer gemeinsamen Impedanz stören, von Kapazitiver Kopplung bei Störungen verschiedener räumlich benachbarter elektrischer Schaltungsteile, welche in Folge von Streukapazitäten gekoppelt sind, z.B. bei parallel geführten Leiterbahnen auf einer Leiterplatte, von Induktiver Kopplung bei Störungen durch die Änderung des magnetischen Flusses eines Magnetfeldes, z.B. bei Magnetresonanzanwendungen, und von Strahlungskopplung bei elektromagnetischen Störungen, z.B. bei Radio- oder Funkgeräten.

Geräte mit einer elektromagnetischen Verträglichkeit unterliegen somit hinsichtlich Aufbau, Funktionsweise und Materialien der Bestandteile einigen Voraussetzungen. Um diese hinsichtlich ihrer Verträglichkeit bemessen zu können, gibt es EMV-Richtlinien und -Normen. Dabei kommt es nicht nur auf die durch das Gerät erzeugten Störungen an, sondern auch die Störanfälligkeit des Gerätes durch die jeweilige Anwendung. Der VDE bzw. die DKE ist in Deutschland zuständig für die Erstellung und Bearbeitung der Normen.

Die PTM mechatronics entwickelte speziell für empfindliche Anwendungen mit Magnetfeldern, die eine Lösung mit elektromagnetischer Verträglichkeit erzwingen, einen ferrit– und damit magnetfeldfreien Druckluftmotor zusätzlich ohne sensorisches oder elektrisches Störpotenzial. Durch seinen einfachen mechanischen Aufbau, seine störfreie Funktionsweise und die besondere Auswahl der Materialien unter Ersatz eisenhaltiger und damit magnetischer Bestandteile durch risikofreie Materialien wie Kunststoff oder Keramik, eignet er sich zum Beispiel für MRT-Anwendungen, Mienensuchgeräte oder TESLA-Anwendungen:

Ferritfreie Motoren

Robust und magnetfeldfrei ohne Eisen für hochtechnologische Anwendungen mit Magnetfeldern.

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