Unter Flüssig-Flüssig-Dispergieren versteht man den Prozess, eine Dispersion herzustellen. Eine Dispersion ist ein fein verteiltes Gemisch mindestens zweier normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten.

Ein gutes Beispiel für eine alltägliche Dispersion ist die langzeitstabile Emulsion, ein Öl-Wasser-Gemisch. Schüttet man Öl in Wasser, schwebt das Öl erstmal auf der Oberfläche des Wassers ohne sich mit dem Wasser zu vermischen. Dabei ist das Öl die sogenannte innere Phase, das Wasser die äußere Phase.

Um nun eine Dispersion herzustellen, setzt man beim Dispergieren auf hohe Scherkräfte. Hohe Schwerkräfte erreicht man durch den Einsatz eines Rührorgans mit entsprechenden Eigenschaften, wie zum Beispiel die Dissolverscheibe, und hohe Drehzahlen.

Um die temporäre Dispersion zu stabilisieren, werden so genannte Emulgatoren eingesetzt. Emulgatoren verbinden die beiden Substanzen an der Grenzfläche miteinander, da sie sich, bei unserem Beispiel der Öl-Wasser-Emulsion, einerseits sowohl an Wasser als auch an Öl binden können. So wird die Dispersion zur langzeitstabilen Emulsion. Auch eine Emulsion bleibt dennoch immer instabil, das heißt, sie löst sich nach relativ kurzer Zeit wieder in ihre Bestandteile auf.

Nemíchaný olej na vodě

Emulze olej-voda

Rozpouštěcí disk

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