Am 15./16. November 2018 präsentierte die PTM erneut erfolgreich ihre effiziente Rührwerkstechnik eco-Series auf der Fachtagung Der Lackiertreff der JOT in Stuttgart.

Unter dem Titel „Lacke richtig rühren“ entlockte Geschäftsführer Carsten Angermeyer seinem hochkarätigen Publikum so manch überraschte, ja sogar schockierte Reaktion. Im Rahmen seines Vortrages schickte er die drei üblichen Antriebsarten der Lackierbranche, den Elektromotor, den Lamellenmotor und den Radialkolbenmotor, ins Rennen. Neben Kriterien wie ATEX Komplexität, Plug & Play, Gewicht oder Servicekosten, zeigte Carsten Angermeyer auch die neuesten bahnbrechenden Testergebnisse zum Energieverbrauch im direkten Vergleich der drei Antriebe. Klare Ergebnisse:

Der Elektromotor stellt aufgrund hoher Anschaffungskosten gerade im ATEX Bereich oder im Zusammenhang mit IP68-Anforderungen erstmal eine sehr große Hürde dar. Als Schnellläufer benötigt der Elektromotor für das Rühren von Lack ein Getriebe, was ebenfalls beim Anschaffungspreis zu Buche schlägt. Hat man dies erstmal überwunden, muss man sich schweren Herzens dem Anschluss des Elektroantriebs widmen. Für einen garantiert sicheren Anschluss benötigt man in jedem Fall einen fachlich versierten Elektriker. Zumindest erweist sich der Elektromotor im Energieverbrauch als relativ kostengünstig und im Betrieb als wartungsarmer Antrieb.

Klarer Verlierer ist der überholte Lamellenmotor. Im Anschaffungspreis geradezu ein Kassenschlager, erweist er sich jedoch im Betrieb als wahrer Energiefresser und macht seinen günstigen Preis innerhalb weniger Wochen zunichte. Ebenfalls ein Schnellläufer wie der Elektromotor kann er für das Rühren von Lack nur mit Getriebe verwendet werden. Dies muss man bei der Anschaffung selbstverständlich ebenfalls beachten. Daher sollten Lamellenmotoren so bald wie möglich durch den Radialkolbenmotor ersetzt werden.

Der Radialkolbenmotor liegt im Anschaffungspreis im Mittelfeld. Die Erfüllung von ATEX und IP68-Anforderungen sind naturgemäß unkompliziert, sicher und erfordern keinen Aufpreis. Der klare Sieger ist er jedoch im Energieverbrauch. So verbraucht er im Durchschnitt über 90% weniger an Energie und verursacht entsprechend weniger Kosten als der Lamellenmotor. Im Gegensatz zum Elektro- und Lamellenmotor ist er ein Langsamläufer und daher perfekt geeignet für das Rühren von Lacken, ganz ohne Getriebe. Für beste Ergebnisse verwendet man ihn zusammen mit einem langsam laufenden Rührorgan, wie etwa dem Hohlkörperrührorgan.

Fazit:

Auch die entscheidenden Grundlagen des Rührens kamen in Carsten Angermeyers Vortrag nicht zu kurz: Was ist ATEX und was bedeuten die Anforderungen für meine Anwendung? Welche Rührverfahren und Strömungsfelder gibt es? Was macht das Rühren von Lacken so speziell? Welche Rührorgane oder Bedienmöglichkeiten von Rührwerken gibt es und was ist mit Industrie 4.0?

Lesen Sie die Antworten in unserer Präsentation zum Download:

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