Ferritfreier/magnetfeldfreier Motor ermöglicht Einsatz im Magnetfeld eines MRT-Gerätes/Magnetresonanztomographen

Die ETH Zürich ist eine der bekanntesten technischen Hochschulen Europas und die größte technische Hochschule der Schweiz. Sie ist weltweit bekannt für ihre herausragenden Leistungen im Bereich Forschung.

Die Hochschule beschäftigt sich mit der Produktentwicklungsgruppe Zürich (pd|z) (http://www.pdz.ethz.ch) von Prof. Mirko Meboldt derzeit innerhalb eines medizintechnischen Forschungsprojektes mit der magnetfeldfreien Beförderung von Blut über eine Blutpumpe, um daraus Erkenntnisse über die optimale Durchblutung von Neugeborenen und Kleinkindern mit Herzfehlern während einer offenen Herzoperation zu gewinnen. Mithilfe der MRT-Technologie soll es möglich sein, die Parameter für die optimale Blutmenge und Blutdruck noch genauer zu ermitteln. Jedoch muss die Pumpe so nahe wie möglich am MRT-Gerät platziert werden, um die benötigte Blutmenge im System möglichst gering zu halten. Um die Bildgebung des MRT-Gerätes nicht zu stören, dürfen sich im und um das Geräte keine anderen Komponenten befinden, die selbstständig Magnetfelder erzeugen oder von externen Magnetfeldern magnetisiert werden können.

Aus diesem Grund suchte das Projektteam nach einem Antrieb für Blutpumpen, der weder selbstständig magnetisch ist, noch von anderen Magnetfeldern magnetisiert bzw. angezogen werden kann. Die Suche führte das Team über die verschiedensten Arten von Pumpenkonzepten, elektrischen Piezo-Motoren und hydraulischen und pneumatischen Motoren zu dem ferritfreien Druckluftmotor der Firma PTM mechatronics GmbH. Der Motor schnitt in allen Tests zur vollsten Zufriedenheit ab und lieferte die gewünschte Performance. Vorteile des Radialkolbenprinzips des PTM-Druckluftmotors waren für das Projektteam die wenigen bewegten Teile im Motor und somit die geringe Gefahr, magnetische Strömungen auszulösen oder zu viel Wärme zu erzeugen. Außerdem sind viele Bestandteile des Motors aus den risikofreien Materialien Kunststoff und Keramik. Der Motor stellt eine kompakte Lösung für die Anforderungen des Projekts dar, ohne weitere Teile oder Geräte anbauen zu müssen. Dies sei aus Platzgründen in den Behandlungsräumen von Nöten. Wichtig sei außerdem immer die Nähe der Blutpumpe zum Patienten. Der Projektleiter lobte die Offenheit der PTM mechatronics GmbH für die Umsetzung der Spezialanfertigung für sein Projekt. So baute die PTM mechatronics GmbH in ihrer Sonderfertigung ihren Druckluftmotor mit ferrithaltigen Komponenten unkompliziert in die ferritfreie Lösung um. Die Hochschule wird das Projekt mit Produktreife und einer technischen Publikation finalisieren.

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